VORSORGE

Haben Sie schon einmal versucht, sich bei völliger Dunkelheit zurechtzufinden? Dann wissen Sie, wie schwer es ist, mobil zu bleiben, wenn die Orientierung fehlt. Mit einer regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung beim Augenarzt gehen Sie sicher, alles dafür zu tun, um Ihr Augenlicht bis ins hohe Alter hinein zu behalten. Lesen Sie hier, welche Augenvorsorgeuntersuchungen es gibt und wann diese empfohlen werden.

Warum zum Augenarzt? Auf Vorsorge setzen

Die Augen sind eines der wichtigsten, aber auch eines der empfindlichsten Sinnesorgane des Menschen. Im Alltag müssen sie permanent funktionieren und werden kaum geschont. Diese Leistungsfähigkeit hat ihren Preis. Wenn es nicht schon vorher zur Fehlsichtigkeit kommt, zeigen etwa ab dem 40. Lebensjahr erste Alterserscheinungen. Die Linse verliert an Elastizität und Alterssichtigkeit (Presbyopie) ist die Folge. Außerdem steigt das Risiko gefährlicher Augenerkrankungen wie dem Grünen Star (Glaukom). Später erhöht sich darüber hinaus das Risiko einer altersbedingten Makuladegeneration (AMD), die genau wie das Glaukom die häufigste Ursache für eine Erblindung ist. Die Frage sollte also nicht sein, warum eine Vorsorgeuntersuchung beim Augenarzt wichtig ist, sondern vielmehr, warum man das Risiko eingehen sollte, auf eine solche zu verzichten. Wer auch im hohen Alter noch über eine gute Sehkraft verfügen will, der sollte regelmäßig den Augenarzt zur Vorsorge aufsuchen. Denn nur wenn Augenkrankheiten frühzeitig erkannt werden, können sie gut behandelt werden. Hat die Krankheit sich bereits bemerkbar gemacht, sind die Schäden meist irreparabel. Gerade das Glaukom gehört zu den Erkrankungen, die sich schleichend entwickeln und häufig viel zu spät bemerkt werden. Aber auch Tumore, Grauer Star und eine beginnende Netzhautablösung können bei der Vorsorge beim Augenarzt rechtzeitig erkannt und behandelt werden.

Wann zur Vorsorge? Ihre Termine beim Augenarzt

Schon im Kindesalter ist eine Vorsorgeuntersuchung beim Augenarzt sinnvoll. Denn es sind die ersten Lebensjahre, in denen die Weichen für ein gutes Sehvermögen gestellt werden. Liegen also bereits im Säuglingsalter Anzeichen für eine Fehlsichtigkeit (Amblyopie) oder für Schielen (Strabismus) vor, empfiehlt sich eine Untersuchung beim Augenarzt. Wer die regelmäßigen U-Untersuchungen wahrnimmt, die jedem Kind in den ersten Jahren zustehen, geht auf Nummer sicher, denn hierbei untersucht der Kinderarzt auch die Sehkraft des Kindes, sodass schnell auf Auffälligkeiten reagiert werden kann.

Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für Augenerkrankungen. Deshalb empfehlen Augenärzte:

Ab dem 40. Lebensjahr

eine jährliche Augenvorsorgeuntersuchung zur Glaukom-Früherkennung, um einen vermeidbaren Sehverlust verhindern zu können. Patienten, die bereits Betroffene in der Familie haben, wird diese Vorsorgeuntersuchung beim Augenarzt schon ab dem 30. Lebensjahr empfohlen.

Ab dem 60. Lebensjahr

eine regelmäßige AMD-Früherkennungsuntersuchung, um eine schleichende Sehverschlechterung zu verhindern.

Kurzsichtigen Patienten ab 3 Dioptrien

eine jährliche Netzhautvorsorge-Untersuchung, um eine eventuelle Netzhautablösung zu verhindern.

regelmäßigen Augenarzt-Check für Verkehrsteilnehmer

Ab dem 40. Lebensjahr

Was passiert bei der Augenvorsorgeuntersuchung?

Neben der allgemeinen Kontrolle der Sehschärfe und der Farb- und Kontrastwahrnehmung kann der Augenarzt bei der Vorsorge nach Absprache mit dem Patienten folgende Untersuchungen durchführen:

Bei der Früherkennung von Glaukomen

misst der Arzt den Augeninnendruck und untersucht den Zustand des Sehnervenkopfes mittels einer Augenspiegelung. Ein Glaukom entsteht, weil das Kammerwasser im Auge mit zunehmendem Alter schlechter abfließen kann, was zu einem erhöhten Druck auf den Sehnerv führt.

Um eine mögliche altersbedingte Makuladegeneration

frühzeitig zu erkennen, untersucht der Arzt die Netzhaut mit einer Lupe. Darüber hinaus erläutert er dem Patienten den Amsler-Gitter-Test, der auch zur Selbstkontrolle angewendet werden kann. Bei dem Test geht es darum, die Funktion der Netzhautmitte (Makula) zu prüfen. Dafür hält sich der Patient in einem normalen Leseabstand die Abbildung eines Gitters mit einem Punkt in der Mitte vors Gesicht und schaut mit jeweils einem Auge darauf. Erscheinen die Gitterlinien verzerrt, unterbrochen oder verschwommen, kann das auf AMD hindeuten.

Was bei der Vorsorgeuntersuchung beim Augenarzt außerdem geschieht

hängt vom Patienten und seinen Beschwerden ab: Der Arzt vermisst zum Beispiel Hornhautdicke und Nervenfaserschicht, überprüft das Gesichtsfeld oder nimmt eine Spiegelung des Augenhintergrunds vor.

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